Irgendwann kamen wir doch mal darauf, dass man vom blossen Lesen über den kontemplativen Weg noch lange nicht zu einem kontemplativen Menschen wird. Aber ich komme in diesen Tagen wirklich nicht dazu, sitzen zu üben. Wenn man nicht dazu kommt – so dachte ich – darf man wenigstens, um weiterhin inspiriert und motiviert zu bleiben, doch mal wieder “nur” lesen, oder? Oder auch einen Podcast hören:
Es gibt ein Interview mit P. Thomas Keating OCSO beim NCR (National Catholic Reporter), betitelt mit “The gift of contemplative prayer”. Thomas Keating ist einer der wichtigsten Protagonisten in einer Art kontemplativen Laienbewegung. “Centering prayer” ist in Amerika scheinbar zu einer mehr oder weniger “normalen” Gebetsweise geworden. Da hat man fast den Eindruck, so wie dortige Gemeinden ihren Strickkreis oder Seniorenkaffee oder sonstwas haben, gibt’s auch daneben eine Centering-prayer-Gruppe.
[Was ich sonst so mache: Gestern spielte ich in einem Dorfkirchlein während der Marktzeit Orgel, was mir wirkich Spass machte. Ausserdem probe ich mit den Kinderchören für das Weihnachtsspiel am Heiligabend. "Proben" besteht allerdings vor allem darin, Lösungen für den Engel-Zickenkrieg zu finden o.ä.]
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