In der Katechesereihe über die Kirchenväter sieht der Bischof der Weltkirche, Benedikt XVI., in Dionysios Areopagita mit seiner kosmischen und mystischen Theologie einen Vermittler zwischen dem Christentum und den asiatischen Religionen:
“Er erscheint uns als der große Vermittler im modernen Dialog zwischen dem Christentum und den mystischen Theologien Asiens, deren Charakteristikum in der Überzeugung liegt, dass man nicht sagen könne, wer Gott ist; von ihm kann nur in negativer Form gesprochen werden; von Gott kann nur mit dem ‘Nicht’ gesprochen werden. Und nur wenn man in diese Erfahrung des ‘Nicht’ eintritt, gelangt man zu ihm. Und hier ist eine Nähe zwischen dem Denken des Areopagita und jenem der asiatischen Religionen zu erkennen. Er kann heute ein Vermittler sein, so wie er es zwischen dem griechischen Geist und dem Evangelium war.”
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