Lieber Bruder Benedikt von Subiaco,
wo sind deine mutigen Töchter und Söhne? Wo sind die, die hören und „endlich einmal aufstehen“ mögen, um sich einzusetzen in einer Lebensschule? Anstatt leben zu lernen, erfuhr ich mit einigen deiner Schüler ungeheure Lebensangst, konfliktscheue Feigheit bis zur Erstarrung, und daraus resultierend unnötige Verletzungen und Angriffe auf die Integrität meiner Person.
Ich weiss nicht, was ich heute an deinem Gedenktag feiern soll. Ich werde einfach in meinem Subiaco sitzen und meinen eigenen Weg finden. So hast du’s ja auch gemacht. Vielleicht treffen sich unsere Wege noch einmal mal. Bis dahin bleibe ich dir im Gebet verbunden -
dein Beisasse
3 Antworten bis hierher ↓
inge // Juli 11, 2008 um 4:44 |
warum die ueberschrift leben lernen?
beisasse // Juli 12, 2008 um 2:01 |
weil’s immer noch wichtiger ist als frustriert sein.
inge // Juli 12, 2008 um 9:13 |
es klang für mich so, als ob leben lernen mit den benediktinern in besonerer weise verbunden wäre und ich meine dass das nicht der fall sein muss, evtl. auch ganz und gar nicht der fall ist, nur so.