bin kurz vor der jahreswende wieder erreichbar. mögen wir unsere rettung durch die fleischwerdung gottes erfahren. doxa. mögen wir durch schönheit gerettet werden.
Beiträge vom Dezember 2008
herrlichkeit
Dezember 18, 2008 · Kommentar schreiben
Kategorien: nix
Mit Tag(s) versehen: Reise, Weihnachten
wir hier
Dezember 16, 2008 · Kommentar schreiben
wir sind ca. 6,7 milliarden hier. es ist mir unheimlich sympathisch, dass wir alle auf unsere weise versuchen, zu leben. ich bringe euch respekt entgegen und verneige mich vor euch, die ihr im konkreten seid. denn es gibt nichts anderes. es gibt nur unser normales leben-wie-es-ist.
Kategorien: nix
Mit Tag(s) versehen: Leben, Weltbevölkerung
alles nur bilder
Dezember 10, 2008 · Kommentar schreiben
„… Warum sagst du: Mein Weg ist dem Herrn verborgen, meinem Gott entgeht mein Recht?“ (Jesaja 40, 27)
Doch, doch. Das möchte ich sagen. Genau so scheint es mir zu sein: Ich werde nicht gesehen. – So dachte ich spontan als ich die erste Lesung der heutigen Messe las.
Gestern sagte uns eine geistliche Lehrerin, dass man auf dem Weg des kontemplativen Gebets auch stetig mit seinen Bildern von sich selbst konfrontiert wird. Oft gilt es, sie aufzugeben. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Gedankenbilder aus einer sich selbst überschätzenden oder einer resignativen Haltung kommen.
Es gibt Erfahrungen beim kontemplativen Gebet, in denen einem aufgeht: Oh, ich bin gar nicht so geduldig (oder offen oder aufmerksam etc.) wie ich immer denke. Da muss ich dann das falsche Bild von mir aufgeben.
Ich halte aber auch an einem falschen Bild von mir fest, wenn ich in resignativer Haltung mir immer wieder vorsage: Ich werde nicht gesehen, keiner steht für mich auf. Oder: Ich weiss nicht, wo ich hingehöre etc. Dass ich „nichts hinkriege“, ist auch nur ein falsches Bild, das ich von mir selbst habe.
Deshalb sagt der Prophet: Warum sagst du das? Kriegst du gar nichts mehr mit wie es eigentlich ist?
Kategorien: g'tt · kontemplativ · weg · üben
Mit Tag(s) versehen: kontemplatives Gebet, Meditation, Resignation, Stolz, Überheblichkeit, Selbstbild, Jesaja, Lesung
eremiten und eremitinnen – was wir schon immer fragen wollten
Dezember 3, 2008 · 2 Kommentare
beim domradio als podcast: eremiten und eremitinnen in deutschland werden ausgefragt. siehe hier:
http://www.domradio.com/audio/podcast/thema/081126thema.mp3
ganz sympathisch.
Kategorien: kontemplativ · monastic
Mit Tag(s) versehen: Eremitentum
aufessen ist gehorsam
Dezember 1, 2008 · 5 Kommentare
„Keine Vertröstungen mehr für uns. Diese Scheisse musst du fressen. Dass du sie jetzt runterschluckst, wird dir im Himmelreich nicht belohnt werden. Aber sie ist im Grunde genommen Nahrung für die konkreten Aufgaben deines Tages heute.“ (Notiz von vor einer? Woche)
Wenn ich also letzte Woche (indirekt?) über Ehelosigkeit was gesagt habe, ist dies der Eintrag zu Gehorsam. Denn das ist Gehorsam: Dem Tag gehorchen, dem Tag und den Leuten, die dich nerven, die etwas von dir wollen. Funktioniert natürlich nicht immer gleich. Manchmal gibt es Niederlagen und Zumutungen, die dir immer wieder hochkommen. Und auch für dieses kalte Ausgekotzte gilt: Aufessen! Du kriegst so lange immer wieder eine Chance bis es dir wie kräftiges und nahrhaftes Schwarzbrot schmeckt und du danach verlangst wie nach der Kommunion.
Kategorien: monastic · weg · üben
Mit Tag(s) versehen: evangelische Räte, Gehorsam