Dem mündlichen Gebet schenkt man oft nicht mehr viel Aufmerksamkeit, wenn man „kontemplatives Gebet“ entdeckt hat. (Warum da Anführungszeichen gesetzt sind, erklär ich mal wann anders.) Noch kindischer erscheint einem dann auch der Gebrauch von Rosenkranz oder anderen Gebetsschnüren.

Über die Jahreswende habe ich einen Zehner-Rosenkranz von Alan erworben (s.o.). Und gleich wieder festgestellt, dass das Beten mit dem Rosenkranz geradezu eine Herausforderung an die Konzentrationsfähigkeit ist. Man merkt schnell, wenn man nicht bei der Sache ist. Wahnsinn, dass man es nicht mal eine Zehnerreihe schafft, dabei zu bleiben. Was für ein Anfänger bin ich doch!
- Eine Annäherung an den Gebrauch von Gebetsschnüren (Audio): rosenkranz oder gebetsschnur als werkzeug der sammlung
- Über den Christusrosenkranz, den Johannes Bours vorschlägt: der rosenkranz als hilfsmittel für ein einfaches beten
- Die von Alan hergestellten Rosenkränze: www.alancreech.com > Alan Creech – Rosaries
7 Antworten bis hierher ↓
+ Alan // Januar 5, 2009 um 5:27 |
I hope it’s OK to comment in English. I do hope that the rosary is helpful in your prayer life in some way. It’s cool to see a photo of something I made there on another Continent. Peace to you.
beisasse // Januar 5, 2009 um 10:46 |
it is! (ok to comment in english) and yes it is! (helpful for staying in touch with other people praying) thank you again, alan. – pax
markus // Januar 6, 2009 um 3:52 |
„Dem mündlichen Gebet schenkt man oft nicht mehr viel Aufmerksamkeit, wenn man “kontemplatives Gebet” entdeckt hat.“
Ist irgendwie tatsächlich so. Manchmal verunsichert es mich. Meistens aber beruhigt mich diese Tatsache, gerade weil meditatives/kontemplatives Gebet(vielleicht meinen wir ja gar nicht das gleiche??) zumindest mir mehr hilft zu beten, wenn ich eigentlich gar nicht beten kann. liebe grüße! markus
IoP // Januar 8, 2009 um 12:55 |
Ich mache da keine Unterschied zwischen „kontemplativem“ Gebet und mündlichem Gebet. Jedes Wort und besonders das Vaterunser lässt sich kontemplieren.
beisasse // Januar 9, 2009 um 12:09 |
lieber markus, danke für deine grüsse – ich glaube, wir meinen das gleiche, doch, doch. während – herzlich willkommen IoP! – der gebrauch der vokabel „kontemplieren“ im sinne von „betrachten“ am besten nicht weiter gefördert werden sollte. ein element der kontemplativen übung ist eben die wortlosigkeit – deshalb kann man schon einen unterschied zwischen „kontemplativen gebet“ und mündlichem gebet machen, oder?
IoP // Januar 13, 2009 um 6:42 |
das wäre dann im Sinne von Innerlich und Äußerlich oder hörbar und unhörbar.
Der Punkt ist doch der, dass im „kontemplativen Gebet“ der ganze Mensch Gebet IST – im Sinne wie Paulus das meinte – „wir wissen nicht worum wir beten sollen“.
Und nun kann man den Atem „kontemplieren“ , ein Mantra, oder das VaterUnser. Letzteres wäre dann eine Rezitation.
Wenn man nun Kontemplation nicht mehr als Betrachtung ansehen will, wie ist es dann zu verstehen: schweigendes Verweilen?
Danke für die Willkommensgrüße.
beisasse // Januar 14, 2009 um 4:14 |
ganz genau. „schweigendes verweilen“ ist ein schöner und treffender ausdruck für „kontemplatives gebet“.