das “wohnen in sich selbst”

was schreiben am gedenktag des heiligen benedikt? soll man fromme sätze aus der regel zitieren? oder eine aufnahme von „gemma caelestis“ oder „laeta quies“ verlinken? kennen das andere blogger auch, dass sie überhaupt keinen eintrag zu einer sache hinkriegen, die ihnen überaus viel bedeutet?

also zur benediktsregel: als ich sie das erste mal las, sagte sie mir gar nichts. ich meine auch nicht, dass sie wirklich unmittelbar zugänglich ist. selbst jetzt, wo es mir liebgewordene passagen gibt, die mich ansprechen, würde ich immer dazu raten, eine kommentierte ausgabe zu lesen. zum beispiel die ausgabe der benediktsregel von georg holzherr.

ist eigentlich auch bekannt, dass es ein lebensbild benedikts gibt, das wunderbare geschichten über benedikt hergibt? die geschichten werden innerhalb eines dialoges erzählt, so dass die zwei sich unterhaltenden (gregor und sein freund petrus) die geschichten auch noch einmal reflektieren und kommentieren können. es gibt einen kleinen satz in der erzählung, der eine lange passage an kommentar auslöst. und zwar wird von benedikt nach einem gescheiterten versuch, einem kloster vorzustehen, gesagt:

„Dann kehrte er in seine geliebte Einsamkeit zurück und wohnte ganz in sich selbst – allein – im Angesicht Gottes.“ (3,5)

darauf kommt dann sofort die frage: „Mir ist nicht recht klar, was das ist: er wohnte in sich selbst.“ und dann kommen die beiden ins gespräch, was das wohl heisst. ja, was heisst das: in sich selbst zu wohnen?

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