die wolke des nichtwissens

Der Buchempfehlungsliste zum Thema „Kontemplation“ wäre noch eine englische Schrift aus dem späten 14. Jahrhundert hinzuzufügen. Allerdings beginnt sie damit, dass sie den Leser, die Leserin bittet, das Buch

„weder vorzulesen, abzuschreiben, seinen Inhalt nicht mündlich weiterzugeben und nicht darüber zu bloggen.“

Okay, das mit dem Bloggen steht da nicht, aber das andere schon. Nur solchen, die zu einer aktiven und kontemplativen Lebsnform entschlossen sind, soll man es weitergeben. Erforderlich sei ausserdem, dass man „schon seit langem durch ein tugendhaftes, altives Leben“ auf die kontemplative Praxis vorbereitet sein solle.

Nun ja. In meine, ähem, unwürdigen Hände ist dieses Buch nur dadurch gelangt, weil es unter aussortierten Büchern einer Freundin lag und sie mir, als ich Interesse zeigte, sagte, ich könne das Buch auch behalten, weil es ihr überhaupt nichts sagen würde.

Mein Eindruck war sehr ähnlich. Aber da am Schluss des Buches steht, man solle es doch bitte mindestens zwei oder drei mal lesen, begann ich in Trier mit einer erneuten Lektüre und bin davon angeprochen. Neben schlafen (schön!) und am Stundengebet teilnehmen (auch ganz schön), hatte ich auch ein wenig Zeit, um praktisch auszuprobieren, wovon die hier besprochene Schrift handelt.

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