ich bin angekommen

„Darin liegt für mich die einzigartige Schönheit jeder Suche: Ganz wie Kinder im Spiel sehen wir genau, wo sich der Gesuchte versteckt. Um aber das schöne Spiel nicht schon zu beenden, geben wir vor, nicht zu sehen und nicht zu finden. Diese Suche deklarieren wir als Weg. Genial kreieren wir verschiedene konkurrierende Wege und Formen des Suchens. In dramatischer Pose fragen wir dann: Wie soll ich nur finden? Wie soll ich nur ankommen? Indem wir uns mehr und mehr in die Inszenierung dieser Tragikomödie hineinversetzen, beginnen wir ihre Handlung real zu spüren. Mit ihr kommt die Sehnsucht, jene psychische Energie, die uns die Suche ermöglicht.“

Aus: Klaus P. Horn, Erleuchtung und Meisterschaft. Vom Sinn und Unsinn spiritueller Suche, Ulm 2005, Seite 102.

Es gibt Auszüge aus dem genannten Buch bei connection.de:

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