wir sind nicht getrennt

Das, was uns wirklich von Gott trennt, ist dass wir (bloss) denken, wir seien von Gott getrennt.

9 Kommentare

  1. Herzton

    Danke für deinen Kommentar. Danke auch für deine Audio-Files. Da du schon angefangen hast, Leserwünsche mit rein zu nehmen – und nach deinem wunderschönen „haec dies“ – trau ich mich jetzt auch das auszusprechen: Überleg doch mal, ob du nicht vielleicht was zu den Gregorianischen Gesängen oder der Psalmodie machen könntest … liebe Grüße

  2. beisasse

    hi daniel – ich muss dafür mal ein besseres mikro besorgen … oder den „selbstgebastelten“ sound zur absicht erklären.

    hi vita, ich würde ja gerne emphatisch sagen: das stimmt, das kann ich dir versichern, brauchst da gar nicht so lange drüber nachzudenken! – aber vielleicht ist es nur für jeden persönlich einsehbar, ohne dass da jemand anderes helfen kann. wir sind nicht von gott getrennt, wir denken nur, dass wir’s seien.

  3. beisasse

    thorsten: alle menschen seit erschaffung der welt. vielleicht wurde die menscheit immer nur in die irre geführt und wir dachten gott würde uns nicht lieben und wir wären von ihm getrennt und wir müssten ihn gnädig stimmen und wir dachten uns opfer aus. tieropfer, menschopfer, gottopfer. in wirklichkeit hat er uns schon immer geliebt, liebt er uns schon immer. „wir“ sind wie der ältere sohn in dem bekannten gleichnis von jesus.

    willkommen, hermann. ja, so heisst das in traditioneller sprache.

  4. Pingback: wir sind nicht getrennt - echt jetzt! « ein neues kellion
  5. wessnet

    interessanter gedanke.

    und der jüngere sohn? die liebe seines vaters bleibt auch bei seiner abwesenheit, aber er selbst wählte die trennung vom vater.

    so könnte man auch formulieren: wir sind nicht von
    gott getrennt – wenn wir nicht wollen.

  6. beisasse

    ja, thorsten. das finde ich sehr schön. wir menschen können tatsächlich auf ganz einfache weise zu gott umkehren, und niemals verlieren wir unser „kindsein“, unsere sohnschaft oder tochterschaft. – ganz symptomatisch sagt der wiedergekehrte: „ich bin überhaupt nicht wert, dein sohn zu sein.“ eben weil er nicht glauben will, dass nichts, aber auch gar nichts sein sohnsein auslöschen kann.

    und übrigens: in diesem gleichnis ist überhaupt kein opfer, keine sühne etc. nötig. wenn überhaupt gibt es bei dem vater diesen schmerz des gebrochenen herzens, das sich nach dem sohn sehnt.

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