ah

Noch einmal zum Moment des Überraschtwerdens. Aber fangen wir in der Mitte an: Die kleine Textform des Haiku rein formalistisch zu beschreiben, trifft ihr Wesen nicht. Ich habe das irgendwie „plötzlich“ verstanden. Jetzt erst, nachdem ich schon dann und wann über Haikus gestolpert bin. So doll hab ich das verstanden, dass ich bei einer Online-Haiku-Sammlung Haiku um Haiku gelesen habe, und beim Scrollen immer runterrasselte: Haiku, Kein-Haiku, Haiku, Haiku, Kein-Haiku, Haiku, Ganz-und-gar-kein-Haiku, Haiku, Haiku etc. Wahrscheinlich gehört sich das nicht, aber wenn man gerade etwas verstanden hat, neigt man oft zu Übertreibungen. Und ein Kein-Haiku ist ja auch nichts Verachtenswertes.

Richtig, richtig gut, wird bei ziemlichkraus. de erklärt, was ein Haiku ist. Vielleicht kann man da lesend das Aha-Erlebnis nachvollziehen. Haikus geben meiner Lust, überrascht zu werden, Nahrung. Haikus verursachen in einem einen „Gedankenblitz“ (ziemlichkraus.de). Geht euch das bei folgenden Haikus auch so?

  • #
  • #
  • # (die Kommentare einfach nicht beachten)
  • # (die Kommentare einfach nicht beachten)
  • # links unten

Erstaunlich finde ich auch, dass die Wirkung des „Gedankenblitzes“ nicht nachlässt, auch wenn man das Haiku ein weiteres Mal liest.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s