aufessen ist gehorsam

„Keine Vertröstungen mehr für uns. Diese Scheisse musst du fressen. Dass du sie jetzt runterschluckst, wird dir im Himmelreich nicht belohnt werden. Aber sie ist im Grunde genommen Nahrung für die konkreten Aufgaben deines Tages heute.“ (Notiz von vor einer? Woche)

Wenn ich also letzte Woche (indirekt?) über Ehelosigkeit was gesagt habe, ist dies der Eintrag zu Gehorsam. Denn das ist Gehorsam: Dem Tag gehorchen, dem Tag und den Leuten, die dich nerven, die etwas von dir wollen. Funktioniert natürlich nicht immer gleich. Manchmal gibt es Niederlagen und Zumutungen, die dir immer wieder hochkommen. Und auch für dieses kalte Ausgekotzte gilt: Aufessen! Du kriegst so lange immer wieder eine Chance bis es dir wie kräftiges und nahrhaftes Schwarzbrot schmeckt und du danach verlangst wie nach der Kommunion.

5 Kommentare

  1. Markus

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ist das nicht bedenklich nah an so einer Opfer- und Leidenskiste?

    Der Widerstand gegen das Ausgekotzte kann Gebot werden. Gehorsam ist dann: Verweigerung.

    Ein Hoch auf deine Genervtheit, es lebe deine Weigerung! Denn tat tvam asi!

  2. beisasse

    ja, ich hör mich schon an wie eine aufopferungsvolle ordensschwester, die fromm daherredet, stimmt. – aber was soll ich sonst machen? demjenigen, der mir übel mitspielte, eins überbraten?

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