te magis novisse

Was wäre, wenn Jaques Berthier, der „Hauskomponist“ von Taizé mal etwas für die Jesuiten komponiert hätte? Folgende Zeilen stammen aus dem Exerzitienbuch von Ignatius, die Musik hat offensichtlichen Taizé-Klang (hier hören). Aber es funktioniert doch gut, oder?

Te magis novisse,
magis Te amare,
magis Te sequi,
Te Christe, Te Christe rogamus.

(Dich mehr erkennen,
dich mehr lieben,
dir mehr folgen,
dich, Christus, bitten wir.)

T: nach D. Böhler SJ, J.M. Steinke SJ (nach GÜ 104)
M: Yotin Tiewtrakul

Die Aufnahme habe ich in einem Morgengebet in der Krypta gemacht.

10 Kommentare

  1. beisasse

    ehre wem ehre gebührt, monsieur wess. bescheidenheit ist hier tatsächlich angebracht, denn die sachen, die funktionieren und gelingen und „schööön“ (mailin) sind, habe ich nie mit anstrengung generieren können. so wie das vom klippdachs erwähnte „reminiscere“-lied, brauchte ich hier ca. 10 minuten, um einfach aufzuschreiben, was von selbst zum klingen gebracht werden wollte. ich komme mir eher wie ein vater vor, der misstrauisch ist, ob das kind wirklich von ihm ist. und wahrscheinlich ist es tatsächlich nicht von mir.

  2. wessnet

    Das ist wohl immer so: Bach haute mal eben ne Kantate raus, Paul „Yesterday“, und Sting wurde mal gefragt: „Da sitzt man so rum, klimpert, und dann hat man Fields Of Gold?“ „Ja, genau.“

    Also: Namaste (würde M. jetzt wohl sagen)

  3. Ludger Joos

    Hallo, ich freue mich, dass es eine neue Vertonung von diesem Gebet gibt. Wissen Sie wie die ersten Vertonungen des „te magis novisse“ klangen? Voilà zwei Links mit zwei Versionen vom Ignatianischen Projekt zum Weltjugendtag 2005 :-)

    P. Ludger Joos SJ

    [audio src="http://homepage.mac.com/WebObjects/FileSharing.woa/wa/Magis_Lied.mp3.mp3-zip.zip?a=downloadFile&user=jensmichaelis&path=/Music/Magis%202005/Magis%20Lied.mp3" /]

    und
    [audio src="http://homepage.mac.com/WebObjects/FileSharing.woa/wa/Magis_Kanon.mp3.mp3-zip.zip?a=downloadFile&user=jensmichaelis&path=/Music/Magis%202005/Magis%20Kanon.mp3" /]

  4. beisasse

    huch! – was ist das denn für ein zufall: die ersten worte sind in beiden vertonungen (von hier und die version vom ersten link) sehr ähnlich. der weltgeist? – gefällt mir gut. ich will auch bläser haben!

  5. Ludger Joos

    Das von Dieter Böhler und Johannes Maria Steinke ins Latein übersetzte Gebet wurde zum ignatianischen Weltjugendtagsprojekt „MAGIS 2005“ auf deutsch verfasst. Dann haben Thomas Quast die MAGIS-Hymne und Peter Bäumle den MAGIS-Reggae-Kanon geschrieben. Die Musik ist eine Live-Aufnahme von einem Gottesdienst mit ca. 3000 Weltjugendtagsteilnehmern am 14. August 2005 mit Bischof Kamphaus in der Freilichtbühne Loreley. Hier finden Sie das Gebet im deutschen Original mit Erklärungen.

    http://ignatian.eu/modx/assets/files/magis-geb.pdf

    Es gibt sogar eine taiwanesische Version von diesem Gebet bzw. auch von Quasts Hymnus!
    :-)

  6. beisasse

    ah, gut, die komponisten-namen dazu zu wissen. danke auch für das magis-gebet. es inspiriert zu einem täglich neu zu vollziehenden vertrauen, zu dem man sich auch entscheiden muss …

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