walking madonna

Bin nach einigem Reisen wieder zurück in Norddeutschland. Und wer könnte mich besser begleiten als die „Walking Madonna“, eine Skulptur auf dem Gelände der Kathedrale von Salisbury? Wie eindrücklich predigte Jeremy am „Fest von der Aufnahme Mariens in den Himmel“ vor einer Woche über sie: Maria, die auf dem Weg ist. Der Kathedrale und was mit ihr an berückender gottesdienstlicher Feier verbunden ist, kehrt sie den Rücken, um bei den Menschen zu sein. So ist sie: Maria – die Mutter Jesu und unsere.

„The Walking Madonna brings us down to earth, to the place where the angel first encountered her, on the road to the market place, amidst the noise of the traffic, to those places where ordinary people live, where the hungry are still hungry and the poor still poor. She seems to say to us, as she strides away from her shrine ‚Follow me, and I will show you where heaven is.'“ (from a sermon preached in Salisbury Cathedral by Canon Jeremy Davies, Precentor on 15 August 2010)

4 Kommentare

  1. klanggebet

    Wieso muss man der Kathedrale den Rücken kehren um bei den Menschen zu sein? Es ist ja ein viel bemühtes Bild, Institution/Ritus und Volk gegeneinander auszuspielen, aber ich sehe gar nicht die Notwendigkeit?! Kann man nicht im Ritus, in der Institution beim Menschen sein? Ich bin sicher, Maria wäscht die Wunden der Kirche ebenso wie die ihres Sohnes.

    Herzliche Grüße,
    Giannina

  2. beisasse

    ich denke, bei einer kathedrale, die vorbildlich ihre liturgie feiert und pflegt, kann man das den leuten schon mal sagen. gerade weil es dort so schön ist, ist die versuchung gross, sich nur im „angenehmen“ einzurichten. es gibt herausgehobene zeiten und alltägliche zeiten. ehe-alltag sieht anders aus als flitterwochen-glück.

  3. inge

    hallo beisasse,
    als eine am 15 august geborene muss ich sagen dass mir die darstellung der walking madonna sehr gefaellt. in der orthodoxen kirche heisst das fest ja auch entschlafung mariens.

  4. Lora

    For some reason I was thinking about this statue and that sermon again after so many years. I was there singing with the visiting choir, and had some problem on my mind. I was not looking forward to the trip to Londan and then back home, and the sermon was not something I wanted to hear but something I needed to hear – what I wanted more than anything was to stay in that cathedral surrounded by beauty and music, and not go back out to the noisy world. Thank you for the link to Canon Davies‘ sermon. It’s no longer on the cathedral website, but I was able to find it on the internet archive – https://web.archive.org/web/20111101120427/http://www.salisburycathedral.org.uk/services.sermons.php?id=347

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